Steinpilze oder wie der Hortus zu seinem Namen kommt

Wir sind wahrlich keine Pilzkenner. Aber von ein paar Kandidaten hat man irgendwie ein Bild vor Augen und erkennt sie, wenn man sie sieht. So haben wir in unserem Garten die Steinpilze entdeckt. Da waren im Herbst plötzlich sehr große und sehr appetitlich aussehende braun-cremefarbene Pilze in unserer Mooswiese, die wir in den vorigen Jahren auf jeden Fall noch nie gesehen haben.

Wir stupsten so einen Pilz an; er fühlte sich sehr massiv und schwer an. Konnte das wirklich sein, dass wir Delikatessen wild bei uns im Garten wachsen haben? Wir guckten erst bei Wikipedia nach und dann bei Youtube. Am Ende waren wir sicher genug, einen ab- und durchzuschneiden, um den Längsschnitt, eine Duft- und die Verfärbeprobe zu machen. Und danach waren wir uns so sicher, dass wir Speck und Schmand kauften und zwei der guten Pilze am Abend in ein wunderbares Nudelgericht verwandelten.

Ganz tolle Pappardelle mit noch besserem Pilzsößchen 🙂

Es schmeckte großartig! Am Folgetag entdeckten wir wesentlich kleinere und weniger hübsche Steinpilze im nahegelegenen Hofladen für sagenhafte 6,20 € pro 100 Gramm. Was die Freude auf den nächsten Herbst gleich noch einmal enorm steigert. Bis dahin wird der Bereich, in dem die Steinpilze wachsen, von uns gut versorgt und feucht gehalten.

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